Projekte der Bruckneruniversität

Kultur IN SZENE
Ein Kulturvermittlungs-Projekt


Studierende der Bruckneruniversität erarbeiten interdisziplinäre Zugänge und Vermittlungsmöglichkeiten von künstlerischen Darbietungen/Performances für unterschiedliche Zielgruppen. Unterstützt werden sie dabei von europäischen Musik- und KunstvermittlerInnen.
2009 finden für alle Altersgruppen sechs Kulturvermittlungsprojekte statt, die auf Basis vorangegangener Workshops geplant wurden. Vom inszenierten Erzählkonzert für kleine ZuhörerInnen bis zu unmittelbarer Kammermusik (im Wortsinn) in Einrichtungen des Betreuten Wohnens oder zu Film-/Tanz-/Musikkombinationen für ein jugendliches Publikum oder Kompositionsworkshops in Musikschulen sind alle Entwicklungen möglich, um einen direkten und unmittelbaren Kontakt des Publikums zu den Ausführenden ermöglichen und Kunst und Kultur auf kreative Weise erfahrbar machen.
Projektleitung: Constanze Wimmer


Linz - Vilnius
KomponistInnen und InterpretInnen in der Werkstatt


Studierende und Lehrende erarbeiten Werke von Komponistinnen und Komponisten aus den beiden Kulturhauptstädten Europas 2009.
Im Vordergrund steht der Werkstattcharakter. In der Begegnung von KomponistInnen und InterpretInnen findet ein intensiver Kulturaustausch statt, der zur nachhaltigen Verbreitung der litauischen und österreichischen zeitgenössischen Musik beiträgt.
Ab 2007 sind Arbeitsphasen von etwa einer Woche in der jeweiligen Stadt geplant, um mit den KomponistInnen vor Ort die Werke mit den Studierenden und Lehrenden einzustudieren.
Die Arbeitsphasen werden mit einem öffentlichen Konzert beendet.
Eine CD-Dokumentation hält die künstlerischen Begegnungen fest – sie wird in beiden Städten präsentiert.
Projektleitung: Norbert Girlinger


Musik, Tanz und Performance im Zeitalter elektronischer Medienkunst
Internationales Symposium


Im Rahmen des Symposiums werden in übergreifender Weise Chancen, Grenzen und Herausforderungen einer Interdependenz von Kunst und elektronischen Medien wie auch Aspekte ihrer medientheoretischen, technologischen, soziologischen, ästhetischen und pädagogischen Implikationen thematisiert.
Darüber hinaus werden spezifische Aspekte elektronischer Medienkunst in den Bereichen Musik, Tanz und Performance erörtert, so u. a. neue Herausforderungen für die künstlerische Gestaltung von Medienprojekten, die Komposition und Realisierung interaktiver Werke im Kontext von Konzerten und Performances, Soundscape-Projekte, Computer-unterstützte Musikanalyse und Interpretationsforschung, Entwicklung und Analyse der Anwendungsmöglichkeiten neuer Musik und Medientechnologien für wissenschaftliche, pädagogische sowie künstlerisch-kulturelle Zwecke.
Projektleitung: Peter Revers


Verfemte Musik
Symposium


Das Projekt bietet die Möglichkeit, die Geschichte des Bruckner-Konservatoriums von 1945 bis zur Umwandlung zur Anton Bruckner Privatuniversität und allfällige Verflechtungen bzw. Nachwirkungen nationalsozialistischen Gedankenguts einer objektiven, vorurteilsfreien und kritischen Überprüfung zu unterziehen.

In diesem Sinne sollen Dokumente aus den Beständen des Bruckner-Konservatoriums, aus den Archiven von Stadt und Land sowie aus Privatbesitz herangezogen werden, um die Frage zu klären, in wie weit 1945 für das oberösterreichische Kulturleben Fortführung oder Neubeginn bedeutet.
Schwerpunkte hierbei werden die alliierte Kulturpolitik nach dem „Zusammenbruch“, die Direktoren des Bruckner-Konservatoriums der Nachkriegszeit und die Frage, was Wiedergutmachung bei kulturellen Werten bedeutet, sein.

Das Symposion findet in Partnerschaft mit dem Institut für Zeitgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz statt. Neben Oliver Rathkolb werden Angehörige der Linzer Universitäten referieren und Forschungsergebnisse präsentiert werden, die zuvor von Studierenden in Seminaren erarbeitet wurden.
Projektleitung: Anton Voigt


„Ida and Jim – The Linz Diaries“
Getanzte Jazzkantate


Die Anton Bruckner Privatuniversität gibt ihren ausländischen Studierenden als temporären Stadtbewohnern eine Stimme und verarbeitet künstlerisch, wie sie Linz erleben.

Aus Zusammenschnitten von Interviews mit ausländischen Studierenden über ihre Erfahrungen mit Linz und der fiktiven Liebesgeschichte von Ida und Jim (die Namen stehen für das Institute for Dance Art und Institut für Jazz und Improvisierte Musik) entsteht der Textplot als Grundlage für Musik und Tanz.

Projektbeteiligte: Das Ida – Tanzteam und das Jim – Think Bigger Orchestra plus New Vocal Ensemble: einige Institute des Hauses arbeiten gemeinsam.
Projektleitung: Christoph Cech