Matinee und Vorträge zur Ausstellung Politische Skulptur

Politische Skulptur
Fritz Wotruba
Copyright: Ernst Grilnberger, Oberösterreichische Landesmuseen

BARLACH / KASPER / THORAK / WOTRUBA
16. November 2008

Die Auswirkung der politischen Systeme vor und nach 1945 auf die Kunst sind das Thema der Ausstellung „Politische Skulptur“, die seit September in der Linzer Landesgalerie zu sehen ist. In einer Matinee am 16. November findet diese ihren Abschluss.

ab 9.30 Uhr Frühstück im Umgang, 1. Stock

11 Uhr Konzert Duo „Saitenklang“
Edgar Gredler: Solocellist des Münchner Rundfunkorchesters, umfangreiche solistische Tätigkeiten in ganz Europa, Lehrtätigkeit u.a. an der Münchner Musikhochschule
Walter Kirchmayr: Gitarre, kammermusikalische Tätigkeiten, Dirigent, Komponist, Lehrtätigkeit, Werke von Pergolesi, Fauré, Chopin, Albeniz und Wellesz

12.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

14 Uhr Vorträge der KuratorInnen
Martin Hochleitner (Landesgalerie Linz): Irgendwie war er immer dabei... Rezeption und Wirkung von Ludwig Kasper in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Volker Probst (Ernst Barlach Stiftung Güstrow): Ernst Barlachs Sekretär Bernhard A. Böhmer und dessen Rolle bei der Verwertung von sogenannter „entarteter Kunst“ (1939 - 1945)
Susanne Rolinek (Museum der Moderne Salzburg): Die dunkle Seite der Macht – Der NS-Staatskünstler Josef Thorak und seine Rehabilitation nach 1945
Gabriele Stöger-Spevak (Fritz Wotruba Privatstiftung Wien): „… Vor allem ist Kunst nie eine Sache der Toleranz oder der Beugung unter ein System…“ Rezeption von Leben und Werk Fritz Wotrubas
Helga Thieme (Ernst Barlach Stiftung Güstrow): Ernst Barlach. Der Bildhauer als Poet

Eintritt: Euro 7,50
Anmeldung erbeten unter 0732 77 44 82 49

www.landesgalerie.at