IN SITU. Zeitgeschichte findet Stadt: Nationalsozialismus in Linz
Copyright: Dagmar Höss
IN SITU interveniert in das kollektive Gedächtnis der Stadt durch leise Signale. Temporäre Zeichen im öffentlichen Raum markieren Orte des nationalsozialistischen Terrors in Linz. Schaltstellen des NS-Systems wie zum Beispiel der Sitz der Gestapo in der Langgasse gehören ebenso zu diesen geschichtsträchtigen Orten wie Schauplätze der Verfolgung von Jüdinnen und Juden bis hin zur Alltagsdimension des NS-Terrors wie etwa Denunziationen. Durch die Verbindung eines konkreten Ortes mit dem, was hier IN SITU geschehen ist, wird die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in Linz an konkreten Fallbeispielen erfahrbar.
IN SITU versteht sich als Vermittlungsprojekt, das die Ergebnisse der Forschungsarbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Linz und Oberösterreich in narrative und künstlerische Formate übersetzt, die sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen sollen – zeitgeschichtlich Interessierten, die nach Informationen über das, was in Linz in den Jahren 1938 bis 1945 geschehen ist, suchen, aber auch zufällige PassantInnen, die mit der NS-Geschichte vor Ort konfrontiert werden.
Ein wesentliches Element des Projekts IN SITU bestand in der pädagogischen Vermittlungsarbeit. Dafür waren nicht nur der speziell entwickelte IN SITU-Stadtplan und die Publikation von Bedeutung, sondern auch Themen-Stadtführungen. – Für diese Angebote bestand im Kulturhauptstadtjahr eine sehr hohe Nachfrage. Dank der Unterstützung der Stadt Linz wird es möglich, die Vermittlungsarbeit von IN SITU auch nach 2009 anzubieten: Eine besonders für Schulen geeignete IN SITU BOX enthält eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien, die auf den Erfahrungen des Projekts aufbauen. Diese BOX können Lehrerinnen und Lehrer sowohl in der Landesbibliothek (www.landesbibliothek.at) als auch in der Tourist Info (www.linz.at/tourismus) kostenlos ausleihen.
WAS // Bodenmarkierungen im öffentlichen Raum
WANN // ab Ende März 2009 bis die Markierungen verblassen
WO // an 65 Orten im Linzer Stadtraum
WER // Idee/ Konzept/ Umsetzung: Dagmar Höss, Monika Sommer, Heidemarie Uhl
Ein Projekt von Linz09
Eintritt frei
www.insitu-linz09.at
IN SITU versteht sich als Vermittlungsprojekt, das die Ergebnisse der Forschungsarbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Linz und Oberösterreich in narrative und künstlerische Formate übersetzt, die sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen sollen – zeitgeschichtlich Interessierten, die nach Informationen über das, was in Linz in den Jahren 1938 bis 1945 geschehen ist, suchen, aber auch zufällige PassantInnen, die mit der NS-Geschichte vor Ort konfrontiert werden.
Ein wesentliches Element des Projekts IN SITU bestand in der pädagogischen Vermittlungsarbeit. Dafür waren nicht nur der speziell entwickelte IN SITU-Stadtplan und die Publikation von Bedeutung, sondern auch Themen-Stadtführungen. – Für diese Angebote bestand im Kulturhauptstadtjahr eine sehr hohe Nachfrage. Dank der Unterstützung der Stadt Linz wird es möglich, die Vermittlungsarbeit von IN SITU auch nach 2009 anzubieten: Eine besonders für Schulen geeignete IN SITU BOX enthält eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien, die auf den Erfahrungen des Projekts aufbauen. Diese BOX können Lehrerinnen und Lehrer sowohl in der Landesbibliothek (www.landesbibliothek.at) als auch in der Tourist Info (www.linz.at/tourismus) kostenlos ausleihen.
WAS // Bodenmarkierungen im öffentlichen Raum
WANN // ab Ende März 2009 bis die Markierungen verblassen
WO // an 65 Orten im Linzer Stadtraum
WER // Idee/ Konzept/ Umsetzung: Dagmar Höss, Monika Sommer, Heidemarie Uhl
Ein Projekt von Linz09
Eintritt frei
www.insitu-linz09.at
IN SITU. Zeitgeschichte findet Stadt: Nationalsozialismus in Linz
Presseinformationen zu In Situ
Download Pressebilder Pressekonferenz In Situ, 11. März 2009
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