RebellInnen!

Rebellinnen
Copyright: trafoK
Geschichten erfahren mit dem Omnibus - Eine Schnittstelle zwischen künstlerischer, performativer und wissenschaftlicher Praxis sowie spannende und experimentelle Formen der Stadtaneignung und Stadtgeschichte.

Wann wurden welche politischen Forderungen auf den Straßen von Linz laut? Wie schrieben sie sich in den Stadtraum ein? Die Bustouren ›Von einem Kampf zum Anderen‹, ›Kämpfen, sticken und Rosen‹ und ›Papiere, Arbeit, Aufenthalte‹ begaben sich auf eine Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart sozialer Kämpfe in Linz.

Die REBELLINNEN verbanden unterschiedliche Orte und Geschichten miteinander, kreierten durch die umfangreichen Recherchen von LinzerInnen im Projektprozess neue Identifikationen mit der Stadt und vermochten Wissen zur Stadt zu produzieren, das vielen Menschen in Linz nicht zugänglich gewesen wäre. Die Etablierung alternativer Geschichte sowie die Offenlegung und Bewusstmachung unbekannter und „unsichtbarer“ Erzählungen und Orte sozialen und historischen Protests in Linz sind als Verdienst und Erfolg des Projekts zu werten. Die experimentellen Touren gingen aus einem gemeinsamen Prozess mit Linzer Initiativen: der Gewerkschaftsjugend Oberösterreich, der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, der Kunstuniversität Linz und Radio FRO hervor.


WAS // Bustour
WANN // März-September 2009, jeweils samstags 14 bis 18 Uhr
WO // Abfahrt: Bushaltestelle Untere Donaulände 26, Linz

BETEILIGTE // Bini Adamczak, Vida Bakondy, dypol deductions, Eva Egermann, Leopoldine Feichtinger, Vlatka Frketic, FROzine Redaktion, Julia Gerstbauer, Elke Gaugele, Margit Grad, Karin Hackl, Iris Harratzmüller, Christiane Heindl, Stephanie Helmberger, Dagmar Höss, Marty Huber, iftaf, Alexander Jöchl, Anita Jovic, Elisabeth Keppelmüller, Sabrina Kern, Eva König, Rosi Kröll, Susanne Larson, maiz, MASI knitwear made in Linz, Gerda Martinez-Lopez, Verena Mayrhofer, Mieze Medusa, Claudia Nickl, Christine Pavlic, Bernhard Pospisil, Rosel Postuvanschitz, Recherchegruppe für Schwarze österreichische Geschichte und Gegenwart, Christine Reitner, Oliver Ressler, Ajdin Rexhepi, Andreea Sasaran, Verena Schiefermüller und Katharina Schinagl, Stefanie Seibold, Sexy Shock and the International Committee of the Rights of Sex Workers in Europe, Helene Siebermair, Katharina Struber, Zelimir Zilnik.

Grafische Gestaltung: Toledo i Dertschei
In Kooperation mit www.trafo-k.at
SAB Tours


Download:

Programm Kampf (PDF)
Programm Papiere (PDF)
Programm Textil (PDF)



Bustour: Von einem Kampf zum anderen

Wann wurden welche politischen Forderungen auf den Straßen von Linz laut? Wie schrieben sie sich in den Stadtraum ein? Eine Gruppe der Gewerkschaftsjugend Oberösterreich hat sich im Sommer 2008 zu einer Auseinandersetzung mit trafo.K auf Fragen rund um Arbeitskämpfe aus Vergangenheit und Gegenwart eingelassen. Songs, Gedenktafeln und mediale Repräsentationen waren die Instrumente einer urbanen Erkundung Daraus entstand eine Tour unter dem Motto Von einem Kampf zum Anderen, die unterschiedliche Formen des Protests zum Thema macht: Sie erinnert an die Geschichten von Demonstrationen, Streiks, Besetzungen, Arbeitsaussetzungen und Rebellionen ...
 
Gemeinsam mit: Karin Hackl, Verena Mayrhofer, Bernhard Pospisil, Ajdin Rexhepi, Verena Schiefermüller.
 
Mit Beiträgen von: Vida Bakondy, Leopoldine Feichtinger, Claudia K. Gangl, Bernhard Pospisil, Ajdin Rexhepi.
 
Route:
• Einstiegsstelle/Untere Donaulände 26
• Tabakfabrik
• Arbeiterkammer
• ehemalige Asylantenheime/Lunzerstraße
• Further Stube
• ehemaliges Studentenheim/Altenberger Straße 35
• Einstiegsstelle/Untere Donaulände 26
 
Termine 2009:
7. März / 25. April / 13. Juni / 1. August / 3. Oktober
Jeweils samstags 14 bis 18 Uhr
TICKETS //
Tickets sind im Linz09-InfoCenter um EUR 9,- zu erwerben, ermäßigte Tickets werden um EUR 5,- angeboten.
 
Grafische Gestaltung: Toledo i Dertschei
Tontechnik: Bernhard Pospisil
Mit Unterstützung von: sabtours
 
Eine Kooperation von trafo.K mit der Gewerkschaftsjugend Oberösterreich, der Künstlerin Eva Egermann, der Wissenschafterin Vida Bakondy und der Dramaturgin Marty Huber.

Kategorie: Geschichte, Stadterkundung



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